Termine

Do, 13. Juli 2017 (Premiere) - Tickets
Sa, 15. Juli 2017 - Tickets
Di, 18. Juli 2017 - Tickets
Fr, 21. Juli 2017 - Tickets
So, 23. Juli 2017 - Tickets
Do, 27. Juli 2017 - Tickets
Sa, 29. Juli 2017 - Tickets
Fr, 4. August 2017 - Tickets
Sa, 5. August 2017 - Tickets

 

Beginn jeweils 20.00 Uhr.

Wir stellen unsere Sängerinnen und Sänger der „Zauberflöte“ 2017 auf der Burg Gars vor - hier die mächtige, zwielichtige Königin der Nacht: Die gebürtige Armenierin Tehmine Zaryan (32) singt die Arien, auf die die Besucher der "Zauberflöte" warten ...  Weiterlesen

Einerseits eine liebende, leidende Mutter, andererseits eine rachsüchtige Frau, die ihre Tochter mit einem Mord beauftragt: Die Königin der Nacht ist wohl die undurchsichtigste Figur aus Mozarts Oper. Außerdem ist sie eine der schwierigsten Rollen, denn der Tonumfang ihrer bekannten Arie Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen geht über zwei Oktaven, vom f1 bis zum f3. Eine willkommene Herausforderung für Tehmine Zaryan. Die Armenierin, die schon während ihrer Ausbildungszeit umfangreiche Konzerttätigkeit pflegt, wurde mit zahlreichen Preisen für ihre Kompositionen und ihre Leistungen bei Gesangswettbewerben ausgezeichnet und freut sich auf ihre Rolle als "sternflammende Königin" in Gars.  

Stationen
Tehmine Zaryan wuchs in Armenien in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. 2003 gewann sie in Moskau den prestigeträchtigen, internationalen Wettbewerb für die jungen Komponisten „Crystal Kamerton“. Nach langen Bemühungen bekam sie 2004 ein Stipendium am Komitas State Conservatory in Jerewan, der Hauptstadt von Armenien. Dort belegte sie die Fächer Operngesang, Komposition, Klavier- und Orgelspiel und schloss die Ausbildung 2009 ab.

Die Sopranistin, die insgesamt fünf Sprachen beherrscht, übersiedelte im selben Jahr nach Russland, um ein Stipendium von der Mikael Tariverdiev Stiftung anzutreten. Sie beteiligte sich an zahlreichen Projekten der Stiftung. Unter anderem sang sie mit dem Minsk Kammerorchester, dem Ural Konservatorium und dem Nowgorod Symphonieorchester und nahm an dem Mikael Tariverdiev Orgel-Wettbewerb in Kaliningrad, Hamburg und Moskau teil.

Ihr Debüt gab sie im Jahr 2010 im Großen Tschaikowsky Konzertsaal in Moskau mit dem Symphonieorchester „New Russia“. Sie perfektionierte ihre Fähigkeiten in der Santa Cecilia Academia in Rom und nahm dann an diversen Meisterklassen teil, unter anderem in Moskau, Lyon, Modena, Brüssel und Wien. Schon während dieser Zeit konnte sie die Bühnen in Russland, Armenien, Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich ihr Zuhause nennen.

Einige ihrer wichtigsten Engagements sind: Die „Tochter“ in D. Shostakovichs “Die Nase” (2010) und „das erste Blumenmädchen“ in Wagners „Parsifal“ an der Opera de Lyon unter Kazushi Ono (2011-2012), die „Nerina“ in Haydns Oper “La Fedeltà Premiata” bei der International Opera Academy in Wien (2015), so wie den Sopran in Viacheslav Artemovs „Requiem“ unter Eduard Topchyan.
Zurzeit lebt und arbeitet sie in Wien.

 

Foto: ©Fotoatelier Schuster