Termine

Do, 13. Juli 2017 (Premiere) - Tickets
Sa, 15. Juli 2017 - Tickets
Di, 18. Juli 2017 - Tickets
Fr, 21. Juli 2017 - Tickets
So, 23. Juli 2017 - Tickets
Do, 27. Juli 2017 - Tickets
Sa, 29. Juli 2017 - Tickets
Fr, 4. August 2017 - Tickets
Sa, 5. August 2017 - Tickets

 

Beginn jeweils 20.00 Uhr.

„In Gars steht die Musik im Mittelpunkt“; „Keine Moralinsäure“; „Jago steht ein Bariton mit großem Reichtum an Schattierungen zur Verfügung“; „Zu Recht gab es lang anhaltenden Applaus und unzählige ‚Bravo‘-Rufe“; "Der Weg ins Kamptal lohnt sich" - das sagt die Presse über die „Otello“-Premiere:  Weiterlesen

 NÖN
„Giuseppe Verdis Oper 'Otello', meisterhaft in Szene gesetzt von Shakespeare-Spezialist Michael McCaffery und ebenso meisterhaft von Intendant Johannes Wildner als Dirigent des Garser Opernorchesters vervollkommnet, sorgte für einen berührenden Opernabend. In übergroßem Maße (mit)verantwortlich Alexandra Reinprecht als 'Desdemona', Michael Baba als 'Otello', Oscar Marin als 'Cassio' und vor allem Michael Kraus als 'Jago' und der ausgezeichnet disponierte Chor. Zu Recht gab es lang anhaltenden Applaus für alle Akteure und unzählige 'Bravo'-Rufe. ...“

„Kronen Zeitung“
„... Eine heutige Aufführung der Oper Otello braucht folglich in erster Linie drei großartige Sängerpersönlichkeiten, einen Dirigenten, der die Balance zwischen dem vokalen und dem instrumentalen Geschehen findet, und ein gutes Orchester. Die neue Produktion der Oper Burg Gars hat diese Erfordernisse bei der Premiere weitgehend erfüllt. Insbesondere der Jago von Michael Kraus trifft ins Schwarze. Als heimliche Hauptfigur – Verdi wollte die Oper ursprünglich 'Jago' nennen – spinnt er alle Fäden der Intrige und spritzt das Gift der Eifersucht auf mannigfaltige Weise in Otellos Seele. Für seine Zwecke steht ihm ein Bariton mit großem Reichtum an Schattierungen zur Verfügung. ...“

"Kurier"
"Alexandra Reinprecht, die als Desdemona vom Liebesduett an überzeugt, steigert sich zu einem "Lied von der Weide" von wunderbarer Innigkeit mit zart hingehauchten Piani. Als schauspielerischer Motor des Abends führt Michael Kraus (Jago) vor, wie Menschen durch gezielte Kommunikationsstrategien zu lenken sind, wie mit Desinformation manipuliert werden kann und wie man sich jeder Verantwortung entzieht. Eine komplexe psychologische Studie! Dazu verfügt er souverän über die gesamte Palette sängerischer Nuancierung von lockerem Parlieren bis zu gewaltigen Ausbrüchen. Cassio und Rodrigo sind mit Oscar Marin und Benedikt Kobel nahezu luxuriös besetzt, alle weiteren Partien rollendeckend.
Mit einem sehr jungen Orchester (Klangvereinigung Wien) setzt Intendant Johannes Wildner Verdis Musik unter Spannung, die Koordination mit dem Chor klappt heuer merklich besser. Fazit: der Weg ins Kamptal lohnt sich."

„Der Standard“
"...'In den meisten Opern geht es um Liebe', meint der britische Regisseur McCaffrey, bei Otello aber gehe es um 'Hass, um die zerstörerische Macht von Egoismus und Fanatismus'. Das erinnert natürlich frappant an ganz aktuelle Ereignisse, die sich heute rund ums östliche Mittelmeer, wo die Geschichte spielt, zutragen. Doch McCaffrey lässt einem die Wahl, zwingt dem Sommerpublikum kein nach Moralinsäure triefendes Politstück auf. Man kann diese nüchtern-unexperimentelle Inszenierung als Unterhaltung aufnehmen. Und wer nach ideeller Vertiefung sucht, findet im Programmheft sein Auslangen. ...“

„Der neue Merker“
„...In Gars steht die Musik im Mittelpunkt und Johannes Wildner, der seine Karriere als Geiger  bei den Wiener Philharmonikern begann, leistet Außergewöhnliches. Er holte ein neues Orchester in den Ruinen-Hof, das sich 'Klangvereinigung Wien-Orchester der OPER BURG GARS' nennt. Zusammen mit dem Chor der OPER BURG GARS (Leitung Roger Diaz) ergab dies eine deutliche Qualitätssteigerung. Und da die Besetzung  -nehmt alles nur in allem – stimmte, wurde Otello zu einer besuchens-werten Produktion. Denn neben dem dominierenden Männer-Duo war auch eine attraktive Desdemona aufgeboten: Alexandra Reinprecht bot ein berührende und zu Unrecht  des Ehebruchs verdächtigte Ehefrau von Otello. Sie kam mit den Klippen der Rolle einigermaßen zurecht, hatte die nötige Dramatik und Lyrik und punktete denn doch vor allem mit dem elegischen 'Lied  von der Weide'. Ausgezeichnet übrigens  Oscar Marin als Cassio – ein lyrischer Tenor mit Zukunft! Auch die Emilia von Anna Agathonos fällt positiv auf. Eine angenehme, schöne Mezzo-Stimme! Benedikt Kobel gibt einen markanten Rodrigo, Bernd Hofmann lässt als Lodovico mit seiner schönen Bass-Stimme aufhorchen.“